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Unternehmungen

Überblick über Unternehmungen des Uckermärkischen Konzertchores e. V. seit 2008

Grundsätzliches

  • Bei Jubiläen, runden Geburtstagen und ähnlichen Anlässen gibt es eine Gratulationscour durch den Chor.
  • Zu Beginn eines jeden Kalenderjahres gibt der musikalische Leiter Jürgen Bischof einen Neujahrsempfang.
  • Zum Chorjahresausflug im Sommer und jedes Jahr nach dem letzten Weihnachtskonzert treffen sich die Chormitglieder bei einem Büffet.
  • Alle zwei Jahre trifft sich der Chor beim Probenwochenende in Rheinsberg zu nettem Beisammensein.

Reisen mit Ausflügen

  • Im Oktober 2010 unternahm der Chor eine Reise an den Gardasee mit den Stationen Torbole, Malcesine mit dem Monte Baldo, Verona mit der Arena und geselligem Beisammensein.
  • Im September 2013 fuhr der Chor nach Uster in der Schweiz mit den Stationen Pilatus (Berg) und Luzern und geselligem Beisammensein.

Sonstige Zusammenkünfte

  • Im März 2011 gab es einen Empfang für den Chor und Gäste nach dem Jubiläumskonzert.
  • Im Oktober 2013 traf sich der Chor zu einem Abendessen und geselligem Beisammensein mit dem Kammerchor Uster im Kultur- und Plenarsaal des Landkreises Uckermark.

Familientage

  • Im August 2008 und 2009 fuhr der Chor zu den Störtebeker-Festspielen nach Ralswiek.
  • Im August 2013 traf sich der Chor zum Spanferkelessen bei Familie von Hahn in Blankensee.
  • Im August 2014 unternahm der Chor einen Grillabend am Kap in Prenzlau.


Artikel aus der Prenzlauer Zeitung

Sonnabend, 8. Februar 2003

Konzertchor glänzt vor 7300 Besuchern

Künstlerischer Leiter Jürgen Bischof ist mit den Leistungen der Sängerinnen und Sänger sehr zufrieden

Konzert in St. Marien (Foto: Fotoagentur Roge)Uckermark. Feste Termine ihrer Konzerte in diesem Jahr haben der Uckermärkische Konzertchor Prenzlau und der Jugenchor/Jugendkammerchor am Städtischen Gymnasium bereits im Kalender zu stehen. Mit dem künstlerischen Leiter der beiden Ensembles, Jürgen Bischof, sprach unser Redaktionsmitglied Monika Strehlow.

Worauf dürfen sich die Uckermärker in diesem Jahr freuen?

Erneut steht zum Muttertag ein großes Unterhaltungskonzert in Prenzlau mit Musik aus beliebten Operetten auf dem Programm, das der Konzertchor mitgestalten wird. Traditionell wird er auch wieder den Kultursommer im Friedgarten des Dominikanerklosters eröffnen, mit der „Musik zur Abendstunde“ am 13. Juni.

Zu den festen Terminen gehört auch das Gastspiel des Leipziger Thomanerchores am 8. Juli, der auf Einladung des Konzertchor-Vereins nach Prenzlau kommt. Und im Rahmen der Uckermärkischen Musikwochen soll ein Gipfelwerk sinfonischer Musik, die 9. Sinfonie von Beethoven mit dem Schluss-Chor über Schillers „Ode an die Freude“ zur Aufführung gelangen. Damit stellen sich die Mitglieder des Konzertchores einer gewaltigen Herausforderung.

Geht der Konzertchor wieder auf Reisen?

Ja, im Sommer gastieren wir im Festsaal des Schlosses Stettin und im Herbst folgt der Chor erneut einer Einladung in Prenzlaus Partnerstadt Uster in der Schweiz. Mit diesen Reisen will der Konzertchor auch künftig von der Chorarbeit in Prenzlau und der Uckermark künden.

Der Jugendchor des Städtischen Gymnasiums singt im Frühjahr bei zwölf Jugendweihefeiern in Prenzlau, Templin und erstmals auch in Angermünde. Beliebt ist auch sein traditionelles Frühlingskonzert. Was besagt die Vorjahresbilanz beider Chöre?

Der Konzertchor gestaltete 16 Auftritte vor zirka 7300 Besuchern, der Jugendchor 25 Konzerte für etwa 9000 Gäste. Besonderes Gewicht legte der Konzertchor dabei auf die traditionellen Konzertformen. Das begann bei der bereits erwähnten „Musik zur Abendstunde“ und setzte sich fort mit dem Festkonzert zum Kirchweihjubiläum der Prenzlauer katholischen Kirche Maria Magdalena. Er sang für seinen Hauptsponsor, die Sparkasse Uckermark, in einem festlichen Weihnachtskonzert. Gemeinsam mit dem Jugendchor gestaltete er die Weihnachtskonzerte am vierten Advent in St. Nikolai Prenzlau.

Zu den besonderen Höhepunkten gehören sicher auch die großen Projekte mit Gastdirigenten?

Ja, ich erinnere zum Beispiel daran, dass der Chor unter Leitung von Generalmusikdirektor Michael Güttler aus München im Festspielhaus Wittenberge die Chorfantasie von Beethoven zu Gehör brachte. Im Mai folgte der Konzertchor einer Einladung zum Internationalen Chorfestival nach Stettin, wo er mit über 600 Sängern sowie der Stettiner Philharmonie unter Leitung des Engländers Roy Wales die Carmina Burana von Carl Orff sang. Und auch die folgenden Aufführungen der Carmina Burana mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder) im Rahmen der Uckermärkischen Musikwochen waren sicher unvergessliche Erlebnisse für alle Sänger. Vor fast 900 Gästen in der Prenzlauer Marienkirche und im Großen Saal der Uckermärkischen Bühnen Schwedt gestalteten sie damit außergewöhnliche Höhepunkte im Kulturkalender der Uckermark mit.

Der Konzertchor gehört mit fast 120 Mitgliedern zu den größten Laienensembles Brandenburgs. Wer zählt zu seinen bewährten Partnern?

Die Zusammenarbeit mit Solisten, Kammermusikgruppen und Orchestern haben wir natürlich auch im Vorjahr fortgesetzt. Dabei ragt das gemeinsame Musizieren mit dem Preußischen Kammerochester besonders heraus. Beide Ensembles gestalteten Konzerte vor über 3100 Besuchern.

Einige Choristen sind auch Mitglieder im Jugendchor am Städtischen Gymnasium, der im vergangenen Jahr mit Weihnachtskonzerten in Stettin und in Frankreich gastierte. Auf Einladung der IG Frauen Prenzlau übernahmen die jungen Sänger auch die kulturelle Gestaltung von neun Jugendweihefeiern in Prenzlau und Templin.


Nachlese zum

2. Konzertchorball des Uckermärkischen Konzertchors Prenzlau

am 16.11.2002

Die Rede von Felicitas Richter:

Meine lieben Chormitglieder,
meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Gäste.

Konzertchorball am 16.11.2002Seit unserem letzten „Sängerball“ sind bereits wieder fünf Jahre vergangen. Heute feiern wir das 110 jährige Stiftungsfest des „Arbeitergesangsvereines Eichenkranz Prenzlau“, den 30. Gründungstag des „Frauenchores Prenzlau“ und die „Silberhochzeit“ beider Chöre. Ein solches Jubiläum ist auch immer wieder Anlass, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen.

Die Liebe zur Musik und zum Gesang, zum deutschen Volks- und Freiheitslied, waren der Grund, dass sich 1892 sangesfreudige Gewerkschafter aus den Prenzlauer Betrieben, zusammenfanden, um einen Gesangverein zu bilden. Unermüdlich und selbstlos, obwohl ihnen unter den damaligen Verhältnissen wenig Zeit für kulturelle Betätigung blieb, fügten sich die Sänger unter der Leitung von Musiklehrer Haupt und des Vorsitzenden Ernst Siebert in den Chor ein und hielten ihm jahrzehntelang die Treue.

Mit Beginn des Faschismus musste der Chor, wie so viele Parteien und Vereinigungen, gleichgeschaltet werden oder seine Tätigkeit einstellen. Der Chor wurde aufgelöst, seiner Archivmaterialien und Vereinsfahne beraubt. Die meisten Sänger stellten das Singen ein, denn die Arbeiter-, Freiheits- und Volkslieder waren verboten. In der Nacht des Faschismus ruhte diese Volkskunstarbeit.

Schon im Mai 1945 fanden sich 12 ehemalige Chormitglieder zusammen und beschäftigten sich mit dem Wiederaufbau eines Volkschores. Im Mai 1946 wurde zur Gründungsversammlung eingeladen. Der erste Chorleiter nach dem Krieg war Emil Reichert. Nach ihm übernahm Paul Voigt trotz seines hohen Alters, er war bereits über 80 jährig, mit jugendlicher Frische – die Stabführung.

1952 wurde die musikalische Leitung des Chores in die Hände von Gerhard Thomas gelegt, der übrigens am heutigen Tag seinen 90. Geburtstag feiert. Unsere Gratulation und ein Ständchen haben wir ihm heute vormittag gebracht.

Zu einem ersten großen Sängertreffen mit ca. 2.700 Volkskünstlern, an dem auch der Prenzlauer Chor teilnahm, kam es im Mai 1956 in Eberswalde. Mit der Mozartkantate wurde der Chor wieder bekannt.

Das Verhältnis zwischen aktiven und passiven Chormitgliedern nahm von 1956 bis 1964 eine recht negative Wendung. Waren es 1956 42 aktive und 11 passive Mitglieder, zählte man 1964 nur noch 24 aktive, dafür aber 23 passive Mitglieder. Auch Sänger werden nicht jünger! Bis 1969 konnte diese Mitgliederzahl gehalten werden.

Im September 1972 wurde in unserer Stadt der „Frauenchor Prenzlau“ gegründet. Absicht war es, einen gemischten Chor zu bilden. Da sich aber unter den 28 Interessenten nur ein Mann befand, wäre es wohl vermessen gewesen, von einem gemischten Chor zu sprechen. Ulrich Schirrmeister war der zweite Mann im Bunde. Allerdings übernahm er – und so war es auch gedacht – die musikalische Leitung des Chores.
Im Jahre 1974 begannen die beiden nun bestehenden Prenzlauer Chöre, gemeinsam zu arbeiten. Unter der Leitung von Ulrich Schirrmeister nahmen sie 1975 als Gemischter Chor am Kreisleistungsvergleich der Chöre teil. Im Juni 1976 wurde eine vorläufige Chorleitung (Volks- und Frauenchor) berufen. Bis zum 85. Stiftungsfest sollten die alten Namen weitergeführt und auf diesem letzten Stiftungsfest der neue Name „Konzertchor Prenzlau“ verkündet werden.

Der Ehevertrag war soweit geschlossen, nun konnte geheiratet werden. Und das taten der „Prenzlauer Volkschor“ und der „Frauenchor Prenzlau“ 1977. Von nun an tragen sie den gemeinsamen Namen „Konzertchor Prenzlau“. Somit feiern wir heute auch „Silberhochzeit“. In diese „Ehe“ eingebracht wurden 12 Sänger und 33 Sängerinnen. Davon sind heute noch drei Sängerinnen aktiv im Chor tätig. Gemeinsam sind wir stark, und unter Ulrich Schirrmeister – Gerhard Thomas hat seine Männer ihm in die Hände gelegt – wird der Chor 1978 „Hervorragendes Volkskunstkollektiv“, die erste Konzertreise nach Prag steht auf dem Plan. Das letzte Konzert unter der Stabführung von Ulrich Schirrmeister ist 1989 ein weihnachtliches Kaffeekonzert im Hotel Uckermark.

Im Januar 1990 erwarten wir, 31 (von 37) Sängerinnen und Sänger, unseren neuen Chorleiter Jürgen Bischof und das, was er von uns erwartet. Mit der Gemütlichkeit scheint es wohl zu Ende zu sein. Alle müssen regelmäßig und pünktlich erscheinen, diszipliniert und zielgerichtet arbeiten, zwei Stunden Probenzeit. Da wir alle gerne singen und das auch weiterhin wollen, sagen wir erst einmal ja zu ihm. Ein halbes Jahr haben er und wir Probezeit. Beide bestehen wir diese und bekennen uns für die nächsten fünf Jahre zueinander. Worauf haben wir uns nur eingelassen?

Da es nun so sein muss, werden wir ein eingetragener Verein und geben uns eine Vereinssatzung. Bereits im ersten Jahr mit Jürgen Bischof gibt der Chor 15 Konzerte bzw. kleinere Auftritte. Der zunehmende Erfolg unserer Arbeit gab und gibt den Methoden des Jürgen Bischof recht.

Seit 1991 sind wir, inzwischen 61 Mitglieder, der „Uckermärkische Konzertchor Prenzlau e. V.“ Die erste Konzertreise führt uns weit weg von der Uckermark – wir fahren nach Weilheim in Oberbayern. Das ist ein großes Erlebnis für alle und ein Erfolg. Darum werden wir anderthalb und drei Jahre später wieder von unseren, so netten Gastgebern eingeladen und nehmen diese Einladungen gerne an. Als der Bundespräsident Richard von Weizsäcker 1991 Prenzlau besucht, dürfen wir musikalisch an der Begrüßung teilnehmen. 14 Konzerte geben wir 1991, davon ein Weihnachtskonzert in der St. Maria Magdalena – Kirche in Prenzlau.

Viele Höhepunkte gibt es auch im darauffolgenden Jahr. Ein Video über die Uckermark wird erstellt und NOVAWES Babelsberg macht mit dem Uckermärkischen Konzertchor Tonaufnahmen dazu. Die Uckermärkischen Musikwochen werden ins Leben gerufen, und wir sind im ersten Jahr dieses Musikfestes viermal dabei. Gemeinsam mit dem Streichquartett der NOP reisen wir nach Buchholz in der Nordheide. Auch dort nimmt man uns herzlich auf und lädt uns wieder ein. Wie im Vorjahr geben wir 14 Konzerte, davon zwei Weihnachtskonzerte in der Prenzlauer St. Jacobikirche. 67 Mitglieder zählt jetzt unser Chor. Da Herr Bischof auch künstlerischer Leiter des Chores am Städtischen Gymnasium ist, gelingt es ihm, einige dieser Sängerinnen und Sänger in unseren Chor einzubringen. Wie tun uns doch die jungen Stimmen gut!

Im Jahr 1993 erscheint die erste CD/MC mit dem 92er Weihnachtskonzert. Die Weihnachtskonzerte entwickeln sich zum Besuchermagneten. Vier sind es nun schon in der St. Maria Magdalena – Kirche Prenzlau vor 900 Gästen. Viele Konzerte gestalten wir gemeinsam mit Gastmusikern aus Neubrandenburg, Schwerin und Weimar.

Wir sind 1994 Gastgeber des Berliner Männerchores „Carl Maria von Weber“ und reisen selbst im Herbst nach Litauen. Dort geben wir drei Konzerte. Diese Reise bleibt gewiss für viele eine unvergessliche. Drei Konzerte an vier Tagen bei, für uns, eisiger Kälte, und nicht nur guten Unterkünften, dafür aber einer beispielsuchenden Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Wieder hat sich unser Chor vergrößert. Er zählt jetzt 77 aktive Mitglieder und drei Ehrenmitglieder. Die Weihnachtskonzerte dieses Jahres besuchen bereits 1.400 Konzertfreunde.

Unsere zweite CD/MC „Musik zur Abendstunde“ erscheint 1995. Dies ist auch der Titel des Eröffnungskonzertes der Klostergartensaison eines jeden Jahres. Zu den Uckermärkischen Musikwochen, bei denen wir ständig mitwirken, geben wir gemeinsam mit dem Preußischen Kammerorchester ein Chorsinfonisches Konzert. Wir entscheiden uns für weitere fünf Jahre für Herrn Bischof. Wir haben uns aneinander gewöhnt, wissen schon besser, wie er manches meint, verzeihen ihm auch manch unglücklich gewählte Wort, versprechen ihm immer wieder bessere Chordisziplin und hoffen auf weitere fünf gute Jahre. Unsere Weihnachtskonzerte finden von nun an in der St. Nikolaikirche statt. 2.150 Besucher zählen wir Weihnachten 1995.

An den Deutsch – Polnischen Musiktagen nehmen wir erstmalig 1996 in Gartz/Oder teil. Zum Brandenburgtag, der dieses Jahr in Prenzlau stattfindet, geben wir in der Marienkirche ein Benefizkonzert. Ob der trommelnde Regen auf dem Kupferdach der Kirche lauter war als das Preußische Kammerorchester mit dem Uckermärkischen Konzertchor, kann ich heute nicht mehr sagen. Aber beides war gewaltig.

Unser Repertoire wird ständig größer, auch anspruchsvoller, und so wagen wir uns 1997 an ein Opern- und Operettenkonzert mit dem PKO. Zum ersten Mal dirigiert uns nicht Herr Bischof, sondern Herr Runge, und auch das funktioniert und macht Spaß. Unser erster Chorball wird auch ein Erfolg. Wir erinnern uns: Herrn Runges Frack, wurde Opfer seines Temperamentes!

„Machet die Tore weit“ ist der Titel unserer dritten CD, die 1998 erscheint.

Angeregt vom Erfolg des Opern- und Operettenkonzertes 1997 wagen wir uns 1999 gemeinsam mit Herrn Runge, Solisten des Berliner Metropol-Theaters und dem PKO an die „Lustige Witwe“. Im Herbst dieses Jahres treten wir nach fünf-jähriger Pause eine Konzertreise an. Diesmal geht es in eine der Prenzlauer Partnerstädte, nach Uster, in der schönen Schweiz. Nach anfänglichen Unterbringungsschwierigkeiten für einige Sängerinnen, wird es dann doch noch für alle ein unvergessliches Erlebnis – nicht nur der herrlichen Landschaft wegen. Drei Weihnachtskonzerte sind auch für dieses Jahr geplant. Der Kartenvorverkauf liegt ein letztes Mal in meinen Händen. Welch ein Erlebnis! Nach dem zweiten Verkaufstag sind alle Karten verkauft bzw. vorbestellt. Das gab es noch nie! Für uns ein schönes Ergebnis, aber diejenigen, die noch keine Karten haben, aber gerne welche hätten, sehen das völlig anders. Einige sehen es auch positiv: „Das ist aber schön für Herrn Bischof“! – Für uns auch, und so entschließen wir uns zu einem vierten Konzert. 2.500 Konzertbesucher kommen zu diesen Weihnachtskonzerten.

Der „Fünfjahresvertrag“ mit Herrn Bischof ist schon wieder abgelaufen. Da er uns immer noch gefällt (wir ihm wohl auch), wird der Vertrag ein weiteres Mal um fünf Jahre verlängert. Ein drittes Mal wagen wir uns mit den Partnern vom Vorjahr an eine Operette. Diesmal ist die „Fledermaus“ restlos ausverkauft. Das größte, was der Chor bisher geleistet hat, war die Aufführung der „Carmina Burana“ von Carl Orff, welche wir im Spätsommer dieses Jahres in der St. Marienkirche Prenzlau und in den Uckermärkischen Bühnen Schwedt aufführten. Es war für uns alle in jeder Hinsicht eine unglaubliche Herausforderung – wir haben’s gepackt.
Aber auch ein Laienchor hat Grenzen.

Vieles wäre noch zu sagen. Aber ein bisschen feiern wollen wir ja heute auch, doch bevor es dazu kommt noch eine Anmerkung.

Zum Chorjubiläum 1987 enthielt meine Festrede folgenden Satz:
„Ziel des Chores war es einmal, eine Stärke von 60 Sangesschwestern und –brüdern zu erreichen. Das aber blieb Illusion und wird es wohl auch immer bleiben.“ Heute hat unser Chor 112 Mitglieder, davon 98 aktive, zehn passive und vier Ehrenmitglieder. Und die jungen Leute sind immer noch dabei.

Felicitas Richter – Vorstandsvorsitzende