Prenzlauer Zeitung vom 27.10.2026
Von Heiko Schulze
Freunde des Uckermärkischen Konzertchores sollten sich unbedingt den 2. November vormerken. Das ist der Grund.

Die traditionellen Weihnachtskonzerte des Uckermärkischen Konzertchores mit den Musikern des Preußischen Kammerorchesters sind sehr beliebt, die Karten entsprechend begehrt. In diesem Jahr finden die Aufführungen in der Prenzlauer Nikolaikirche am 12. und 13. Dezember statt. (Foto: Ines Baumgartl/Archiv)
Für viele Uckermärker und ihre Besucher von auswärts sind die Weihnachtkonzerte des Uckermärkischen Konzertchores, gemeinsam gestaltet mit Musikern des Preußischen Kammerorchesters, die stimmungsvollen und musikalischen Höhepunkte in der Adventszeit. Die diesjährigen Termine stehen bereits fest, konnte die Redaktion von Wolfgang Weniger, Kassenwart im Verein Uckermärkischer Konzertchor Prenzlau e.V., erfahren. Die drei Konzerte finden am 12. Dezember um 16 Uhr und um 20 Uhr sowie am 13. Dezember um 15 Uhr statt.
Auch wenn die Platzmöglichkeiten, die die Nikolaikirche bietet, bestmöglich ausgenutzt werden, ist die Besucherzahl je Konzert auf circa 550 begrenzt. Entsprechend begehrt sind die Karten, die am 2. November in den freien Verkauf gehen. Zuvor haben die 65 ehrenamtlichen Sängerinnen und Sänger die Möglichkeit, ein Kontingent von maximal 15 Karten je Vereinsmitglied zu erwerben. „Diese Möglichkeit wird nicht von jedem Chormitglied ausgeschöpft“, weiß Wolfgang Weniger. Dass die Sängerinnen und Sänger, die sich auf Proben in zahlreichen Stunden ihrer Freizeit auf das Ereignis vorbereiten, ein Vorkaufsrecht eingeräumt wird, sei gewiss nachvollziehbar, rechnet er mit Verständnis.
In vergangenen Jahren war der Unmut groß, als die freien Karten, die jeweils 20 Euro kosten, zum offiziellen Verkaufsstart bereits nahezu vergriffen waren. Das soll in diesem Jahr nicht wieder passieren.
„Die Karten werden ab 2. November ausschließlich in der Prenzlauer Stadtinformation am Marktberg 2 verkauft“, so der Kassenwart des Vereins. Eine Reservierung oder Onlinebestellung im Vorfeld sei ausgeschlossen. Die Kulturagentur selbst ist nicht am Kartenverkauf beteiligt.
Antje Lang, Leiterin der Prenzlauer Stadtinformation, rechnet erfahrungsgemäß mit einem großen Ansturm, wenn sich am Montag, dem 2. November, Punkt 10 Uhr die Türen der Verkaufsstelle öffnen. Die ersten Interessenten hätten sich in den vergangenen Jahren schon eineinhalb Stunden früher angestellt. „Unser Team ist darauf vorbereitet und verkauft die Karten zunächst nur an die Personen, die sich persönlich angestellt haben.“ Erst wenn die Warteschlange „abgearbeitet“ ist, würden – so noch Karten vorhanden sind – telefonische Bestellungen oder Anfragen per E-Mail berücksichtigt.
„Wir haben in der Uckermark die glückliche Situation, dass es weitere tolle Konzerte mit unterschiedlichen Akteuren in der Vorweihnachtszeit gibt. So können wir jenen, die kein Glück bei dieser Kartenvergabe haben, Alternativen anbieten“, hofft Antje Lang auf Verständnis und faire Reaktionen unter den Interessenten.
Das Technische Hilfswerk (THW) wird bei allen drei Konzerten vor der Nikolaikirche mit einem Versorgungsstand präsent sein, kündigt Wolfgang Weniger an. Zudem werden an einem Stand CD-Produktionen der Uckermärkischen Kulturagentur angeboten, darunter auch Aufnahmen der beliebten Weihnachtskonzerte.
